Problem:
Was auch immer sich 1und1 dabei gedacht hat war eine kleine Zeitbombe!
Und zwar werden aktuelle (mind. seit September 2007) dedizierte Server mit folgender Partitionierung ausgeliefert:
Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on /dev/sda1 972404 69576 853432 8% / udev 2017076 104 2016972 1% /dev /dev/sda5 4881504 1330576 3550928 28% /usr /dev/sda6 4881504 156356 4725148 4% /var /dev/sda7 19532800 296 19532504 1% /home /dev/sda8 280090688 299216 279791472 1% /srv none 2017076 32 2017044 1% /tmp
Wie man sieht, sind für das /var/ keine 5 GB reserviert.
Wenn man aber bedenkt, daß in dieser Partition auch User-Spezifische Daten wie MySQL-Datenbanken und Email-Postfächer lagern wird einem schon mal bange. Die Logfiles tun dann ihr restliches dazu...
Der Festplatten-GAU ist bereits vorprogrammiert.
Lösung:
Es gibt zwei Lösungsansätze:
a) Umpartitionieren (kommt vor allem bei frischen Systemen in Betracht)
b) Email-Postfächer und MySQL-Dateien verlagern (Quick & Dirty)
a) Umpartitionieren:
Es gibt Um-Partitionierungs-Programme, die die ganze Arbeit für einen Abnehmen können. (Programm-Tips bitte als Kommentar oder per Server Support Forum.
b) Verlagern:
Wir verlagern wie angekündigt die MySQL und die Email-Daten auf die /srv/-Partition:
#stoppen der Dienste: /etc/init.d/qmail stop && /etc/init.d/xinetd stop /etc/init.d/mysql stop #Verlagern: mv /var/qmail /srv/. ln -s /srv/qmail /var/qmail mv /var/lib/mysql /srv/. ln -s /srv/mysql /var/lib #neustart der Dienste: /etc/init.d/qmail start && /etc/init.d/xinetd start /etc/init.d/mysql start
Sicherheitshalber in den Logfiles nachsehen, ob der Restart korrekt vollzogen wurde oder ob es Probleme gab.
